Der STANDARD-Podcast über die ungeklärten Fragen der Menschheit
00:00:11: Our cats no longer have to rely on their hunting capabilities as most are well fed at home.
00:00:18: So why do they continue to hunt?
00:00:31: Willkommen bei Rätsel der Wissenschaft, dem Standard-Podcast über die großen Fragen der Menschheit!
00:00:37: Ich bin David Renert
00:00:38: und ich bin Tanja Traxler.
00:00:40: Wir sprechen jeden zweiten Mittwoch über die ganz Großen und ganz
00:00:44: kleinen
00:00:45: Mysterien in unserem Universum.
00:00:47: Heute geht es um glückliche Haustiere.
00:00:51: Was macht wohlbefinden einer Katze aus und wie können wir das überhaupt beurteilen?
00:00:57: Die Forschung hat darauf einige Antworten parat.
00:01:00: Sie sind die beliebtesten Haustiere der Menschheit, und Katzen stehen auch in Österreich auf Platz eins der bevorzugten tierischen Mitbewohner.
00:01:10: Katzen-und Menschen haben seit Jahrtausenden eine ganz besondere Beziehung.
00:01:16: In Österreich gibt es ungefähr ein Komma vier Millionen Katzenhaushalte und schätzungsweise mehr als zwei Millionen Katze.
00:01:25: Über die sehr lange Beziehungsgeschichte von Menschen und Katzen haben wir schon einmal in einer früheren Folge von Rätsel der Wissenschaft gesprochen, heute haben wir einen anderen Fokus.
00:01:35: wie geht's den Tieren mit uns?
00:01:38: Die meisten Menschen, die mit Katzen leben sind sich ziemlich sicher ihrer Katze gehts gut!
00:01:44: Sie frisst, sie schläft.
00:01:46: Sie kommt am Abend aufs Sofa und schnurrt vielleicht noch?
00:01:48: Dann ist ja alles Bestens!
00:01:51: Dass die meisten Katzenmenschen dieser Ansicht sind zeigt auch eine ganz aktuelle Studie.
00:01:56: Darin haben mehr als vierhundert Katzenhalterinnen und Halter aus Österreich und Deutschland Die Lebensqualität ihrer eigenen Tiere bewerten sollen Und sie haben das im Durchschnitt mit neunundachtzig von hundert Punkten getan.
00:02:11: Den Hauskatzen so scheint Geht's also wirklich ziemlich gut.
00:02:15: Aber wie zuverlässig ist diese Einschätzung wirklich?
00:02:19: Unser Blick auf Tiere folgt oft einem einfachen Muster, wir orientieren uns an dem was sichtbar ist und wir gehen von uns selbst aus Frist.
00:02:29: das Tier bewegt es sich normal zeigt es keine offensichtlichen Anzeichen von Stress oder Krankheit dann scheint es dem Tier gut zu gehen.
00:02:39: Das sind natürlich sehr wichtige Faktoren für Wohlbefinden und Gesundheit.
00:02:43: Wer aber nur auf das Offensichtliche schaut, könnte auch Signale übersehen.
00:02:49: Denn viele Veränderungen die vielleicht für das Wohl befinden und die Gesundheit der Katze entscheidend sind verlaufen oft sehr langsam und unauffällig vor allem wenn man das Tier eben jeden Tag um sich hat.
00:03:01: Erkrankungen im Alter oder gerade Gewichtsprobleme entwickeln sich ja meist schleichend und werden genau deshalb leicht übersehen.
00:03:11: Die Forschung interessiert sich zunehmend für diese Lücke, den Unterschied zwischen dem was wir wahrnehmen und was tatsächlich relevant
00:03:19: ist.".
00:03:19: Die vorhin schon erwähnte Studie die kürzlich im Fachjournal Applied Animal Behavior Science erschienen ist macht genau diesen Unterschied sichtbar.
00:03:30: sie vergleicht zwei Dinge das Bauchgefühl der Katzenhalterinnen und Halter und eine systematische Bewertung des Wohlbefindens ihrer Haustiere.
00:03:41: Und dabei werden viele verschiedene Aspekte berücksichtigt.
00:03:46: Insgesamt sind das fifty-fünfzig Faktoren, die in die Untersuchungen einbezogen worden sind – und das reicht von Verhalten und Aktivität bis hin zum Ausdruck von
00:03:57: Emotionen.".
00:03:59: Das Ergebnis ist ziemlich interessant, sagt Andreas Hummese Der Verhaltensbiologe von der Veterinärmedizinischen Universität Wien.
00:04:07: ist einer der Studienautoren.
00:04:10: Naiv, ich würde sagen, in den Augenblick auf ihre Katzen und sichern, was passiert, wenn sie jünger sind.
00:04:29: Also wenn sie älter werden, weil vielleicht... Sie wissen nicht, dass diese sehr gradualen Veränderungen passieren.
00:04:44: Und wenn es um die Überweite kommt, ist das auch etwas, das viel überwacht.
00:04:48: Weil da gibt es ein bisschen, glaube ich, von der manchmal schabberen Katze.
00:04:55: Vielleicht lustig oder cuter, und dann überreicht das Gefühl.
00:04:59: Und dann beginnt man zu vergessen, dass das nicht ideal ist für ein Tier, sondern ein Predator.
00:05:05: Menschen sind also ziemlich gut darin den allgemeinen Zustand ihrer Katze einzuschätzen.
00:05:11: Gleichzeitig gibt es aber blinde Flecken – Dinge die im Alltag leicht übersehen werden obwohl sie für das Wohlbefinden entscheidend sind!
00:05:20: Diese Studie zeigt etwas, das sich in der Biologie inzwischen zum Glück weitgehend durchgesetzt hat.
00:05:26: Es reicht nicht zu schauen ob es einem Tier eh nicht offensichtlich schlecht geht.
00:05:31: Lange Zeit wurde dir wohl nämlich auch in der Wissenschaft vor allem negativ definiert.
00:05:36: Ein Tier galt als gesund wenn es keine Schmerzen hatte die ihm anzusehen waren Wenn es keinen offensichtlichen Stress gezeigt und körperlich unversehrt gewirkt hat.
00:05:48: Dieses Verständnis ist Auch im Alltag bis heute noch zum Teil präsent.
00:05:53: Wir schauen, ob etwas nicht stimmt und wenn nichts Auffälliges zu sehen ist dann gehen wir davon aus dass eh alles
00:06:00: passt.".
00:06:01: Inzwischen hat sich diese Perspektive aber deutlich verschoben.
00:06:04: in der Forschung spricht man heute davon das Wohlbefinden nicht nur die Abwesenheit von Leid ist sondern auch die Anwesenheid von positiven Erfahrungen also die Frage ob ein Tier aktiv sein kann Ob es seine natürlichen Verhaltensweisen auslebt, ob es überhaupt die Möglichkeit hat mit seiner Umwelt in einer Weise zu interagieren, die seiner Art entspricht.
00:06:30: Entscheidend ist also auch die Frage kann sich das Tier artgerecht verhalten?
00:06:47: Was ist für Katzenart gerecht?
00:06:50: Hier darf man nie vergessen dass sie keine passiven Haustiere eigentlich sind sondern Raubtiere.
00:06:56: Katzen sind ja hochspezialisierte Einzeljäger.
00:06:59: Ihr Wahrnehmungssystem, ihre Bewegungsabläufe, ihr Aufmerksamkeitsspektrum – all das ist darauf ausgelegt, Beute zu entdecken und verfolgen.
00:07:10: Dieses Muster ist wahnsinnig tief verankert in den Tieren und verschwindet nicht nur weil das Futter jetzt automatisch verlässlich im Nap flandet!
00:07:19: Es bleibt einfach Teil ihres Verhaltens, unabhängig davon ob sie tatsächlich jetzt draußen jagen oder ob sie ausschließlich in einer Wohnung leben was einen menschlichen Futterautomaten gibt und jetzt nicht das Essen selbst gefangen werden muss.
00:07:33: Ein Tier kann also auch bestens gefüttert sein es kann medizinisch gut betreut sein, es kann in einer sicheren Umgebung leben und trotzdem zentrale Teile seines Verhaltends nicht ausleben.
00:07:46: Und dann fehlt etwas, das für das Wohlbefinden ganz entscheidend ist auch wenn das auf den ersten Blick nicht äußerlich auffällt.
00:07:55: Hauskatzen brauchen unbedingt auch artgerechte Beschäftigung sagt Petra Ott.
00:08:00: Die Katzencoaching berät seit vielen Jahren Halterinnen und Halter bei Problemen mit ihren Haustieren und bietet in ihrer Katzenschule für Menschen Ausbildungen zum Umgang mit den Tieren
00:08:14: an.
00:08:15: Weil wenn wir sagen zum Beispiel, wie beschäftigen Sie denn Ihre Katze oder wie beschäftigst du Deine Katze?
00:08:21: Dann heißt das oft ja ich kuschel mit ihr und ich streiche sie und ich verwöhne sie.
00:08:26: Das ist auch schön!
00:08:27: Das ist nämlich dass eine Gruppe die Sozialkontakt, das ist aber zu wenig.
00:08:32: Die Beschäftigung heisst eigentlich dieses Spiel ist so ein ganz schlechtes Worthing.
00:08:37: Das heißt nämlich als wir helfen den Katzen zu jagen weil das ist ihr Naturinstinkt Und nur dadurch bekommen sie ihre Glücksgefühle auch, das heißt der Serotoninspiegelsteig.
00:08:47: Das bedeutet wenn ich ihnen hefe zu jagen dann buschen Sie sozusagen Ihre Glücksformone in die Höhe und dann werden sie auch ausgeglichener.
00:08:57: also die Bewegung ist wichtig.
00:08:59: Ein Problem dass der Katzenexpertin sehr oft unterkommt ist dass viele Leute ihre Haustiere vermenschlichen.
00:09:06: Das passiert meist aus Liebe kann aber leicht einen ganz anderen Effekt haben.
00:09:11: wer sein Tier nämlich zu sehr vermenschlicht übersieht, sehr schnell was eigentlich artgerecht wäre.
00:09:18: Zufriedene Katzen ticken nämlich schon recht anders als wir.
00:09:22: Oft nehmen Menschen intuitiv an dass Nähe automatisch etwas Positives ist oder das Aufmerksamkeit gewünscht ist, nämlich ihrer Aufmerksamkeit.
00:09:32: Das stimmt vielleicht bei Hunden die sind aber sozial ganz anders gepohlt.
00:09:38: Katzen reagieren auf ganz eigene Signale, auf Blickkontakt, Bewegung und Nähe.
00:09:45: Und genau das führt leicht zu Problemen und auch zu Situationen die für Menschen überraschend sein können.
00:09:51: Da gibt es zum Beispiel diese ganz typische Beobachtung, die vor allem Leute machen, die den Umgang mit Katzen gar nicht gewöhnt sind und vielleicht sogar scheuen, die vielleicht eng einen Abstand wollen zu katzen.
00:10:03: Eine Katze ist im Zimmer und mehrere Menschen sind da, und das Tier sucht sich ausgerechnet ganz zielstrebig die Person aus, die eigentlich am wenigsten daran interessiert ist.
00:10:15: Vielleicht hat die Person sogar Angst oder möchte keinen Kontakt mit einer Erleergegerin sein.
00:10:21: Und genau das ist auch kein Zufall, dass Katzen auf diesen Menschen zugehen, sagt Petra Ott!
00:10:26: Es ist nämlich passiert, den Allergiker am meisten.
00:10:29: Bei was passieren?
00:10:30: Wenn wir jetzt da sitzen... Wir sitzen in einer Runde auf dem Tisch und wir sehen fünf Katzen lieperboot.
00:10:37: Einer ist allergisch!
00:10:38: Das heißt er möchte diese Katze nicht berühren und nicht dass sie in die Nähe kommen, sonst kriegt er einen Hautausschlag, Schnupfrohr oder was auch immer.
00:10:45: Das heißt alle dort, die anderen fünf, die dort sitzen, sind natürlich wenn die Katze kommt, die Schande Katze starren Sie an.
00:10:53: Das heißt, das ist ganz negativ für eine Katastrophe.
00:10:57: Blänken ihre Zähne, weil sie sich freuen, hey du bist da!
00:11:01: Ich zeige der Katze in die Zähnung und ich gehe vielleicht mit dem ganzen Körper auf die Katze zu, weil ich ja die Liebe ausdrücken möchte... Und die Katzen sagt oh Gott, nein, also das ist ein unkohler Typ da, also da geh ich nicht dran, weil er hat sein Territorium, der hat seine Revier, darf da gar nicht drangehen.
00:11:20: oder der greift mich vielleicht an, der attackiert mich eher unabsichtlich.
00:11:24: Was aber der Allergiker macht, ist folgendes.
00:11:27: Der sieht die Katze und schaut automatisch weg.
00:11:30: Das heißt sein Blickkontakt geht in die ganze andere Richtung.
00:11:33: Er schaut weg superhöflich!
00:11:36: Das Nächste ist, die Katze kommt näher.
00:11:39: Der Eier schaut wieder – oh Gott!
00:11:40: Die kommen näher und ich drehe mich weg mit meinem Körper.
00:11:44: Das heißt, ich zeige ihr die Schulter oder den Rücken?
00:11:46: Was aber für Katzen bedeutet?
00:11:48: Schulter zeigen ist Beschwichtigung.
00:11:49: Rücken zeigen bedeutet….
00:11:51: Ich habe vollstes Vertrauen zu dir.
00:11:53: Zu mir kannst du auch Vertrauen haben.
00:11:55: Konfliktvermeidung.
00:11:57: Und dann sagt die Katz Du bist der beste Katzentöp, der cooleste, den sie überhaupt gibt Weil dieser Mensch eben die Katzer nicht offensichtlich attackiert.
00:12:06: Ja, es ist schon sehr spannend wie es dazu Missverständnissen kommen kann.
00:12:11: Wie bei allen Horsttieren ist hier also die Kommunikation entscheidend!
00:12:15: Wir müssen die Signale der Tiere erkennen und richtig lesen – das ist im Alltag ein ganz wichtiger Faktor dafür, ein glückliches Tier zu
00:12:24: haben.".
00:12:25: Da gibt es aber zwischen unterschiedlichen Tierarten natürlich große Nuancen.
00:12:30: Der aus Österreich stammende Philosoph und Kommunikationswissenschafter Paul Watzlerweg hat einmal den bekannten Grundsatz formuliert, man kann nicht nicht kommunizieren.
00:12:40: Und er hat das natürlich auf Menschen bezogen.
00:12:43: aber das gilt eigentlich auch für Katzen und auch für andere Tiere.
00:12:47: Auch Katzen kommunizierend permanent auf einer sehr deutlichen Ebene die die meisten Menschen auch leicht erkennen und oft verstehen, kontinuierliche Signale, die sie aussenden.
00:13:01: Und diese Signale beziehen sich oft auf Dinge, die wir leicht übersehen oder misinterpretieren – die Körperspannung, ihre Blickrichtung, die Stellung ihrer Ohren und wie sie ihren Schwanz bewegen.
00:13:14: Du musst, wenn du mit einem Tier ... Das ist egal welches Tier!
00:13:17: Ob das jetzt Katzhund ist, Pferd?
00:13:19: Egal wer ….
00:13:20: Du musst die Körpersprache wissen und erkennen.
00:13:24: Und genau daran erkennen wir das eben, wenn dir natürlich jetzt einen ganzen entspannten Körper hat und ihr Katzenschwanz abgelegt ist dann weiß ich der geht's gut selbst wenn sie zum Beispiel beim Fenster raus schaut und da kommen wieder noch zu vermenschlichen.
00:13:38: oft sagen die Menschen mein Gott die sitzt beim Fenstern die ganze Zeit die Wilde heraus.
00:13:42: also ich bitte schicken Sie mal ein Video.
00:13:44: Ich schau mir das gleich an.
00:13:45: Die sitzt eigentlich und schaut nur.
00:13:52: Wenn
00:14:06: man einmal weiß, wie Katzen kommunizieren ist vieles einfacher.
00:14:10: Längeren, direkten Blickkontakt zum Beispiel werden die Tiere als Aggression.
00:14:15: Auch wenn wir es vielleicht liebevoll meinen.
00:14:18: Katzen riechen auch viel besser als wir Menschen und manche Katzen wollen besonders dann nicht berührt werden, wenn wir einen Geruch auf unseren Händen haben.
00:14:29: Sie wollen also nicht kontaminiert werden von diesem Geruch.
00:14:32: Und wenn wir sie jetzt unbedingt streichen wollen ist ein Konflikt eigentlich vorprogrammiert.
00:14:38: Die richtige Kommunikation gehört also auch zur artgerechten Haltung, aber können Wohnungskatzen überhaupt je artgerecht gehalten werden?
00:14:48: Sind die Tiere nicht immer arm wenn sie gar nicht nach draußen dürfen?
00:14:53: Es fragen viele Menschen und es ist sehr kontrovers.
00:14:56: Also wir haben auf der einen Seite die Menschen, die Freigänger haben, die sagen meine Katze oder eine Katze brauchten Freigang.
00:15:03: Muss ich aber gleich dazu sagen, ja es gibt Katzen die ganz gerne in den Freigang gehen.
00:15:07: Es gibt aber sehr viele Katzen, die Probleme im Freigam haben.
00:15:11: Das heißt sie haben Probleme mit der Nachbarschaft und natürlich kommt's drauf an wo wohne ich jetzt?
00:15:16: Das heißt wohne nicht in einer verkehrsberuhigten Gegend wo vielleicht nur ein paar Autos oder gar keine vorbeifahren ist das sicher nicht so ein Thema.
00:15:24: da sind vielleicht die anderen Tiere eher mehr das Thema.
00:15:27: Aber bin ich in einer Wohnung gegen wo viele Autos fahren.
00:15:31: Also da würde ich zum Beispiel, weil ich sage immer Katzen bleiben im Juvelinen Stadium stehen in Kindheitlichen.
00:15:37: das würde ich vermeiden ehrlich gesagt.
00:15:39: Weil die geht raus, die erschreckt sich auch wenn sie sehr vorsichtig ist aber die kann genau in die andere Richtung laufen und dann ist ihr unterm Auto.
00:15:46: Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht und ich bin ja schon seit über vierzehn Jahren in den Job selbstständig dass wir haben diese Erfahrung gemacht Das Katzen gehen aus dem Tierheimer kommen die vielleicht vorher Freigänger waren Und das weißt du ja nicht.
00:16:01: Und dann kommen sie in eine Wohnung, wenn man das Revier artgerecht eben katzengerecht einrichtet und die diesen geschützten Raum haben Dann ist es perfekt für die Katzen Wenn wir da einen gesicherten Balkon haben.
00:16:14: gesicherte Fenster zum Beispiel oder gesicherter Terrassen.
00:16:18: Das ist so viel mehr wert weil die Katze sind dann wirklich beruhigt in ihrem Zuhause sind geschützt und wir hatten noch nie Probleme Mit Freigängerkatzen, die wir nachher nur in Wohnungskatzen sozusagen umgetauscht und gewandert haben.
00:16:33: Unter der Voraussetzung dass wir sie mental beschäftigen das heißt geistig auslassen und dass sie jagen kann.
00:16:40: also da sind so diese wichtigen Punkte weil sonst verahmern ja unsere Katzen Und ist es auch natürlich ein Thema wie oft oder wie lange bin ich zu Hause?
00:16:50: Petra Ott hat also die Erfahrung gemacht, dass es letztlich weniger um die Frage drinnen oder draußen geht sondern um die Qualität des Lebensraums und um die frage welche Möglichkeiten wird ein Tier in seiner Umgebung
00:17:04: bieten?
00:17:16: Wenn man das jetzt zusammen denkt.
00:17:18: Die Ergebnisse der Studie über die wir vorher gesprochen haben Und auch die Beobachtungen aus der Praxis Dann ergibt sich eigentlich ein ziemlich klares Bild Menschen haben schon ein gutes Gespür für ihre Tiere.
00:17:31: Sie merken, wenn etwas nicht stimmt, wenn eine Katze krank ist oder unter starkem Stress steht.
00:17:36: Aber es gibt auch blinde Flecken – Dinge die sich langsam entwickeln vielleicht oder unnatürlich verhaltensweisen oder fehlende Möglichkeiten für die Tiere an die wir Menschen vielleicht gar nie gedacht
00:17:50: haben.".
00:17:51: Für Katzenmenschen und auch für Menschen, die mit anderen Tieren leben heißt das es geht nicht nur darum Probleme zu erkennen sondern auch die Bedingungen zu kennen unter denen das Tier überhaupt arttypisch glücklich werden kann.
00:18:06: Hören wir noch einmal den Biologen Andrea Sommese dazu.
00:18:11: Ein Punkt ist, dass natürlich Katzen, wie ich gesagt habe, ihre Predators, so ökologisch sprechen.
00:18:23: Sie sind nicht supposed to show any sign of weakness ,so es macht Sinn für sie, zu keinem starken Sign des Komforts oder sowas so zu sagen.
00:18:33: Also, sie bauen das Weg.
00:18:34: Aber auf der anderen Seite gibt es Dinge, die oft übersehen wie die Weise, die ich vorhin erwähnt habe.
00:18:40: Und auch vielleicht manchmal als Menschen sind wir ein bisschen... blind, wenn es um die Positiven kommt.
00:18:46: Denn wir denken in den Fall der Welfare als... Okay!
00:18:49: Es gibt keine negativen Dinge, meine Katze ist nicht zick, meine Catze ist kein Stress, also alles ist okay.
00:18:58: Aber dann sehen wir nicht, dass wir die Posterven nicht verabschieden.
00:19:02: Und wir glauben nicht, wie viel Zeit die Katze mit uns spendet, wie viele Zeit die Catze sich aufhört, so wie sie mit Spielen oder Aktivitäten spielen.
00:19:12: Ja, wie viel Zeit verbringt die Katze mit mir?
00:19:14: sagt Andrea Sommese ist auch nicht ganz unwesentlich.
00:19:18: Da würde mich noch interessieren...wie wichtig sind jetzt Menschen eigentlich für die Katzen?
00:19:23: Viele Leute sind ja sehr verrückt nach ihren Tieren!
00:19:27: Aber Katzen haftet ihr auch der Ruf an dass sie eigentlich sehr einzeltgängerisch sind das Sie uns Menschen vielleicht gar nichts so dringend brauchen wie wir sie wenn man mal von der Funktion als Dosenöffner absieht.
00:19:40: Die
00:19:41: Katzen sind ein bisschen wie eine Outball, wenn es um diese kommt.
00:19:43: Denn sie haben sich selbst dominiert.
00:19:46: Sie haben sich deshalb auf die Menschen geöffnet, sogar mehr so als die Pferden.
00:19:50: Und dann kamen sie durch einen höheren Prozess der Selection und in diesem Sinne... Ich denke, dass es ein bisschen eine generelle Miskonzeption ist, dass viele Leute denken, dass die Katze auf ihrem eigenen Grund sufficient ist.
00:20:03: Ja, sie sind, aber sie brauchen noch die Leute, die sie mit den Leuten leben.
00:20:08: Das vielleicht kommt aus einer Eine der kulturellen Dinge, die wir jemals haben, dass wir denken, ja, das Vogel muss mit dir sein.
00:20:16: Das Vogel kann alleine zu Hause sein und es ist sehr leicht zu halten, weil du musst nicht so viel von deinem Vogel nehmen, aber es ist nicht wirklich wahr.
00:20:24: Und sie valuationieren die Interaktion mit den Personen, wie ich gesagt habe.
00:20:27: Vielleicht Kontakt nicht soviel, sondern sogar einfach sitzend nebenbei in einem calmen Umgebiet.
00:20:33: Es gibt Leute, die sich mit ihren Vogeln sehen.
00:20:35: Sie sind auch sehr viel genügend.
00:20:37: Wir Menschen sind also durchaus auch wichtig für unsere Katzen.
00:20:41: Das Bild der Einzelgänger, die nur regelmäßig Futter brauchen ist falsch, sagt auch die Expertin Petra Ott.
00:20:47: Unser Sozialkontakt sollte aber den Bedürfnissen der Tiere entsprechen und da sind wir wieder bei der Vermenschlichung.
00:20:55: Und was die wirklich wollen, kuscheln heißt ja für Katzen.
00:21:01: eigentlich darf ich bei dir liegen.
00:21:03: Kann ich mich an dich ranlegen durch den warmen Körper?
00:21:05: Ich höre deinen Blutkreislauf!
00:21:08: Wir haben es ja nirgends wo dokumentiert eigentlich dass wenn Katzen miteinander kuschen das die eine Katz zu anderen kommen ihre Pferde nimmt und die andere Katze streichelt.
00:21:19: Das gibt es nicht Ja sondern sie legen sich so zusammen und knudeln sich zusammen.
00:21:25: Die Welt, das ist einfach wirklich dieser wunderbare Sozialkontakt.
00:21:29: Ja Katzen sind also vielleicht weniger rätselhafte Wesen als sie oft erscheinen!
00:21:34: Wir müssen nur genau hinhören was Sie uns eigentlich mitteilen
00:21:38: Und selbst dann vielleicht ein bisschen zurücknehmen mit unseren menschlichen Bedürfnissen die wir der Katze auferlegen und dann steht dem Katzenglück eigentlich nichts mehr im Wege.
00:21:48: Für
00:21:49: heute sagen wir Danke fürs zuhören Und
00:21:51: wir freuen uns, wenn ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid bei Rätsel der Wissenschaft.
00:21:55: Jeden zweiten Mittwoch überall wo es Podcast gibt
00:22:00: und ich bin Tanja Traxler.
00:22:01: Diese Folge wurde von Christoph Neu wird produziert.
00:22:04: bis zum nächsten mal!
00:22:05: Bis dann...