Was kommt nach der Internationalen Raumstation ISS?
Seit 26 Jahren leben und arbeiten ununterbrochen Menschen auf der Internationalen Raumstation ISS. Doch ihre Zeit läuft ab: Nach derzeitigen Plänen soll sie 2030 ihren Betrieb einstellen und später kontrolliert zum Absturz gebracht werden. Private Unternehmen arbeiten bereits an möglichen Nachfolgern, China betreibt längst eine eigene Station und um eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond ist ein Wettrennen entbrannt.
Wie sieht die Zukunft der bemannten Raumfahrt aus? Braucht es überhaupt noch Menschen im All, wenn Roboter und Künstliche Intelligenz immer leistungsfähiger werden? Und wie kann sich Europa aus seiner Abhängigkeit von anderen Raumfahrtnationen lösen? Darüber sprechen David Rennert und Tanja Traxler in der neuen Folge des STANDARD-Podcasts Rätsel der Wissenschaft mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. Im Gespräch verrät er auch, was ein eigenes europäisches System für bemannte Raumflüge kosten würde.