Warum Frauen in Daten unterrepräsentiert sind | Inside Science
Der Crashtest-Dummy gilt seit langem als unrühmliches Paradebeispiel für geschlechterspezifische Blindstellen in Datensätzen: Bis heute ist das Verletzungsrisiko für Frauen, wenn sie in Autounfälle verwickelt sind, erheblich größer als für Männer. Hintergrund ist, dass die Crashtest-Dummies, die für Zulassungsverfahren und Sicherheitstests herangezogen werden, sich nach wie vor an prototypisch männlichen Proportionen orientieren. Doch die Verkehrssicherheit ist bei weitem nicht das einzige Feld, in dem der Gender Data Gap zu Problemen führt.
Worin die vielfältigen Gründe für den Gender Data Gap liegen, welche Folgen damit verbunden sind und war sich daran ändern lässt, besprechen Tanja Traxler und David Rennert in der neuen Folge von "Inside Science" mit der Informatikerin Johanna Pirker. Die Expertin für Gaming, Virtual Reality und Künstliche Intelligenz ist als Professorin an der Technischen Universität München und der Technischen Universität Graz tätig.
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